Faustregel pro Verbraucher
- 1 LS-Automat (B16): pro Steckdosenstromkreis + pro Lichtstromkreis
- 1 LS-Automat (B20 3-pol): pro 16 A Wärmepumpe / Durchlauferhitzer
- 1 FI/RCD Typ A: 4-pol pro Wohnebene
- 1 SLS: Hauptschalter (vor dem Zähler)
- 1 AFDD: Brandschutzschalter empfehlenswert für Schlafzimmer/Kinderzimmer
Standard-EFH-Rechnung
Ein typisches Einfamilienhaus mit 120 m² hat:
- 10–14 Steckdosenstromkreise (Wohnen, Küche, Bad, Schlaf, Hobby, Garage)
- 6–8 Lichtstromkreise
- 1 Herd-Stromkreis 3-polig
- 1 Wärmepumpe / Durchlauferhitzer 3-polig
- 2 FI Typ A (Wohnen + Außenbereich)
- 1 FI Typ B (für Wallbox falls DC-fähig)
- 1 SPD Typ 1+2
- 3–4 AFDD
Macht ca. 32–40 Module. Bei 12 TE pro Reihe heißt das: 4 Reihen sind mindestens, 5 Reihen empfohlen.
Warum 5 Reihen besser sind
- Reserve für PV: 2 DC-Sicherungen + Wechselrichter-Anschluss = 3 weitere Module
- Reserve für KNX: Netzteil, Linienkoppler, Aktoren = 4–8 Module
- Reserve für E-Auto-Erweiterung: zweite Wallbox = 4 Module
- Komfort-Funktionen: Steckdosenleisten Garten, Carport-Licht, Sauna
Faustregel: +30 % Reserve einplanen.
Hersteller-Vergleich
| Marke | Vorteile | Typische Größe EFH |
|---|---|---|
| Hager | Marktführer · sehr gute Verfügbarkeit · IP30/IP40 | 5x33TE Volta |
| Striebel & John | Hochwertige Verarbeitung · gute B-Ware-Reserve | 4-5 Reihen Comfort |
| Schrack | Beste Preis-Leistung · Industrie-Qualität | BK080059 (4-reihig) |
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